Frage

Vergütungsvereinbarung Anwalt

Hallo,

ich habe zur Abwendung meiner bevorstehenden Wehrpflicht einen Anwalt eingeschaltet. Dieser hat für mich beim Kreiswehrersatzamt eine Nachmusterung beantragt.

In der 1.Beratungsstunde habe ich eine Vergütungsvereinbarung in Höhe von zunächst 2.800 EUR -
unterschrieben. Diesen Betrag habe ich bereits gezahlt. Die Vereinbarung beinhaltet mögliche Kosten für ein gerichtliches Widerspruchs-Verfahren (in dem Fall, dass ich bei der Nachmusterung trotz der medizinischen Gutachten für tauglich befunden werde).

Ich persönlich gehe auf Grund meiner gesundheitlichen Situation davon aus, dass mit dem Termin der Nachmusterung der Fall außergerichtlich abgeschlossen werden kann.

Ich halte die Kosten aus der Vergütungsvereinbarung für solch einen Fall demnach für utopisch.

Meine Frage nun:

Kann ich damit rechnen, dass ich von den 2.800 EUR- bei außergerichtlichem Abschluss von meinem Anwalt etwas zurückgezahlt bekomme? Und wie kann ich auch nur ansatzweise nachvollziehen, für welche Tätigkeiten mein Anwalt etwas berechnet?
Denn für den außergerichtlichen Abschluss würde ich 1-2 Tausend Euro zahlen, ohne das dafür vom Anwalt eine Leistung erbracht wurde. Dies wurde lediglich in der Vergütungsvereinbarung "pauschal" veranschlagt und wurde von mir, wie oben bereits erwähnt, schon bezahlt.

Vielen Dank für Ihre Hilfe,

mit freundlichen Grüßen
G. F.

Fachbereich: generelle Themen
Preis: EUR 20,00
Erstellt am: 17.06.2008, 17:13 Uhr

Antwort

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Die Frage wurde beantwortet von:

Dr. Corina Seiter
Dr. Corina Seiter
Rechtsanwältin u. Diplom-Ökonomin, zugleich Fachanwältin für Strafrecht & Familienrecht